Wimpelwanderung 2016
Von Paderborn nach Sebnitz

Etappe 9 - 22.05.2016

Start:    Straußberg, Friedhof
Ziel:      südlich der Kelbra Talsperre, am Huflarweg
Länge: 26 km

Mich brennt’s in meinen Wanderschuh’n
Heute sehen wir einige von denen wieder, deren herzlichen Empfang wir gestern so sehr genossen haben: Gretchen Link, ihr Mann Manfred und zwei weitere Wanderfreundinnen vom Hainleite-Wanderklub sind dabei.

   

Von Straußberg führt der Weg hinab nach Sondershausen. In beeindruckender Weise wird hier an die deutsche Wiedervereinigung erinnert und an die drei Basismerkmale unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens, die wir als „des Glückes Unterpfand“ ansehen.

    
Stelen in Sondershausen: Freiheit, Einigkeit, Recht

Wir kommen zum Residenzschloss Sondershausen, bis 1918 die Residenz der Fürsten zu Schwarzburg-Sondershausen.

    

   

   
Anschließend führt uns der Weg in die Innenstadt und zum Marktplatz.

    
Längere Zeit sind wir dann auf dem Königs- und Kaiserweg unterwegs, gezeichnet mit der Krone, die wir auch an anderer Stelle wieder gefunden haben (s. folgende Abbildung oben rechts). Leider gab’s aber keine entsprechenden Verkaufsstände am Wanderweg.



   

   
Tiere warten auf die Wimpelgruppe und sehen ihr interessiert entgegen.

   

Pause ist in Auleben – nicht am Friedhof, sondern am Sportplatz. Die beiden Frauenmannschaften zeigen ein spannendes Fußballspiel. Das interessiert aber keinen aus der Wandergruppe, denn alle sind ziemlich erschöpft. Etwa 4 km grober Schotter, später noch Split auf dem Weg sind ganz schön in die Füße gegangen – besser gesagt, unter die Füße, denn die Fußsohlen brennen. Später tat dann die Sonne auf freier Fläche ein übriges.

Wer eine wirklich anstrengende Tour von 19 km hinter sich gebracht hat, darf auch müde und k.o. sein. Aber drei Minuten später lachen sie schon wieder.
Der eine oder andere hat sich eine Blase gelaufen; hilfreicher Kommentar: „Gestern in der Apotheke habe ich ein Mittel dagegen gesehen, „Blasen- und Nierentee“. Für Späße sind wir nie zu müde.
Bei der Ankunft in Auleben sitzt Rudi im Büro, d.h. auf der Trittstufe des Bullis mit Laptop auf den Knien. Anschließend muss man noch mal nachprüfen, wie es nun weiter geht.

    
Rudi im Büro                                                               Wo geht’s weiter?

Nach 26 km kommen wir am Huflarweg Kelbra zu unserem Tagesziel. Dort nehmen wir herzlich Abschied von den Wanderfreunden des Hainleite-Wanderklubs.
Von der Gesamtstrecke haben wir jetzt insgesamt 220 km zurück gelegt. Das bedeutet 220/550tel; gekürzt mit 10 = 22/55tel; kann man nicht weiter kürzen; also in %;
550 km = 100 %, 1 km = 100:550 = 0,18; 220 km = 0,18 x 220 = 40 %; ist doch schon was, oder? Übrigens – dass vorstehende Berechnung mathematisch nicht korrekt ist, ist uns bekannt!